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Brandschutzhelfer
Viele Jahre lang ist der „Brandschutzhelfer“ ein feststehender und häufig genannter Begriff, wenn es um die Bestellung von Brandschutzhelferinnen und Brandschutzhelfer in Betrieben geht.
Seit Dezember 2012 existiert eine offizielle Technische Regel für Arbeitsstätten (ASR), die ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“. Diese Technische Regel legt unter anderem fest, wie viele Brandschutzhelferinnen und Brandschutzhelfer im Betrieb erforderlich sind und schreibt deren Ausbildung fest.
Mit der Veröffentlichung der BGI/GUV-I 5182 im Februar 2014 hat eine Arbeitsgruppe unter Federführung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung die Ausbildung von Brandschutzhelferinnen und Brandschutzhelfern konkretisiert und die Information „Brandschutzhelfer – Ausbildung und Befähigung“ herausgegeben.
Zur Gewährleistung der betrieblichen Sicherheit sollen sie in der Lage sein,
im Brandfall
sofortige Erstmaßnahmen
(z.B. Brandmeldung, Alarmierung, Bekämpfung von Entstehungsbränden, Flucht und Rettung)
durchzuführen.
Dies ist nur möglich, wenn die Brandschutzhelfer entsprechend ausgebildet sind und regelmäßig nachgeschult werden.
Vom Brandschutzhelfer ist der Brandschutzbeauftragte zu unterscheiden, der den Unternehmer bei Fragen des Brandschutzes berät.
  

Arbeitgeber
Der Arbeitgeber hat eine ausreichende Zahl von Beschäftigten durch fachkundige Unterweisung und praktische Übungen im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen vertraut zu machen. Im Falle von Bränden bestimmte festgelegte Aufgaben der Brandbekämpfung zu übernehmen. Er kann dazu mit den ebenfalls vom Arbeitgeber zu benennenden betrieblichen Ersthelfern und Evakuierungshelfern zusammenarbeiten.
 
Anzahl Brandschutzhelfer

Eine Gefährdungsbeurteilung ist Grundlage für die Festlegung, wie viele Brandschutzhelferinnen und Brandschutz-helfer im Betrieb erforderlich sind. Circa 5 Prozent der Belegschaft sind bei „normaler Brandgefahr“ (zum Beispiel in Bürogebäuden) ausreichend. Die Anzahl an Brandschutzhelferinnen und Brandschutzhelfern kann jedoch deutlich höher liegen, wenn die Brandgefährdung entsprechend hoch ist, eine besondere Gefährdung vorliegt (beispielsweise die Anwesenheit immobiler oder mobilitätseingeschränkter Personen in Altenheimen oder Krankenhäusern) oder die Betriebszeiten entsprechend ausgedehnt sind (24-Stunden-Betrieb zum Beispiel in Krankenhäusern). 

Die Ausbildung

Brandschutzhelferin und Brandschutzhelfer sollen sicher im praktischen Umgang mit den Feuerlöscheinrichtungen sein, daher auch die intensive, praktische Ausbildung am Brandsimulator. Als Mindestausbildungsinhalte sind genannt…

- Grundlagen Brandschutz   (Brandursachen, Brandgefahren);
- Organisation des betrieblichen Brandschutzes  (Brandschutzordnung,       Alarmierung, Brandschutzeinrichtungen, Fluchtwege, etc.)
- Feuerlöscheinrichtungen   (Brandklassen, Löschmittel, Feuerlöscheinrichtungen, Einsatzregeln, Einsatzbereiche)
- Gefahren durch Brände   (Gefahr durch Rauch und Atemgifte, thermische Gefahren, besondere betriebliche Risiken)
- Verhalten im Brandfall   (Alarmierung, Bedienung der Feuerlöscheinrichtungen, Sicherstellung der Flucht, usw.)
 
Die Ausbildung dauert ca. 8 Stunden (Theorie und Praxis) und wird, soweit es geht, auf Ihr Unternehmen aufgebaut. Dafür werden Wir durch eine vorherige Begehung des Betriebes, besondere Bereiche, Gefahren und  wichtigen Hinweisen versuchen in den Theorieunterricht mit einzubringen.

Für Fragen Stehen wir gerne zur verfügung E-mail an:

info@seidel-feuerschutz.de